Lieber Besucher,
im DSL-Forum haben Sie Zugang zum Nutzerbereich von wieistmeineip.de.
Sie können jetzt schon Beiträge anderer Besucher lesen. Suchen Sie sich einfach die Themen aus, die Sie am meisten interessieren. Als registrierter Nutzer können Sie darüber hinaus an Diskussionen teilnehmen und eigene Beiträge verfassen. Klicken Sie hierzu oben rechts auf „Registrieren“.
Bitte beachten Sie auch unsere Community-Richtlinien. Wir wünschen Ihnen viel Spaß im DSL-Forum.
|
||||||
| Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren | registrieren | anmelden |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
|||
|
Hallo,
vor Kurzen erhielt ich eine Info, daß unser Hauseigentümer DSL über die Stromleitung einführen will. Ein Verwandter hatte auch so etwas. Zuerst machte er gute Erfahrungen. Als aber sein Nachbar bei sich auch so etwas machte, begannen die Schwierigkeiten. Immer derjenige, der deinen PC zuerst anschaltete, konnte DSL nutzen, der andere hatte nur Abbrüche. Der Anbieter versuchte darüber Herr zu werden, ohne Erfolg. Er stellte anheim den Anbieter zu wechseln. Das ist etwa 4Jahre her. Kann mir jemand etwas zu dieser Anschlußart sagen, ob man jetzt bessere Erfahrungen damit hat und ob die Technik ausgereifter ist? Danke |
|
|||
|
grundsätzlich kann man sagen, daß dazu der untere Frequenzbereich von ca. 5MHz-40MHz mit QAM Trägern vollgepackt wird. Wir benutzen solche Übertragungsteile ab und zu wenn es nicht möglich ist ein Kabel im Haus zu verlegen. Die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich, da ein Stromkabel nun mal kein Datenkabel ist. Das Signal geht ohne Phasenkoppler nur eingeschränkt auf den anderen beiden Phasen(bei Drehstromnetzen). Über einen Standardstromzähler kommt es absolut nicht drüber(wegen der Spulen im Strompfad). Da im Stromnetz unklare und sich ändernde Bedingungen bezüglich kapazitiver Belastung und Störungen vorliegen, kann sich die Übertragungsrate von einigen 10MBit/s bis zu gar nix ändern. Den Grund dafür wird man nur schwer finden, da jeder 230V Verbraucher die Ursache sein kann. Und ne Menge davon sind einem gar nicht bewusst. So verhielt es sich auch schon einige Male bei uns. Und wir haben in keinem Fall die Ursache für Störungen gefunden.
Tschü....... |
|
|||
|
Hallo ihr,
bei uns haben sie das auch mal getestet - ich war auch dabei. Die Telekom bot damals, wie heute, nur ISDN und TDSL Light an bei uns. Dann kam das Angebot und da überlegt man natürlich nicht lange, wenn der Anbieter zumindest DSL Speed garantiert. Naja das Ende der Geschichte ist, dass wir jetzt zum Glück Kabel Deutschland haben, der Strominternet Anbieter pleite gegangen ist und die Telekom immer noch nicht ausbauen will.... ![]() ![]() Gruß Matze
__________________
Meine private Kettensägen Seite. |
|
|||
|
übrigens gibt es das gleiche Prinzip auch für Koaxialkabel (Antennenkabel). Der Frequenzbereich 5-65 MHz wird in modernen Kabel und Satanlagen normalerweise nicht oder nicht mehr verwendet (nur für Rückkanal im BK Netz). Ein rückkanalfähiges BK Netz habt ihr aber sicher nicht, sonst hättet ihr auch DSL. Und im Koaxkabel herrschen weit bessere Bedingungen bezüglich Störungen und Dämpfung (6-12 Bit pro Träger sind da machbar vergleichbar einer Cu Doppelader). Auf Grund der großen Bandbreite (30 MHz Upstream und 30 MHz Downstream dagegen hat die Cu Doppelader max. 2 MHz für alles) sind dort ordentliche Datenraten machbar (min. 200 MBit/s). Wir haben mehrere kleinere Kabelanlagen(< 500 Anschlüsse) so aufgerüstet und das geht richtig gut. Da ist dann mehr die Frage, wo man so viel Bandbreite herbekommt (Zubringer auch über Richtfunk). Ev. solltest du das mal deinem Hauswirt erzählen. Geht auch bei Satanlagen mit Multischalter.
Tschü |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|
Antworten und Diskussionen zu allen weiteren Computerfragen gibt es im PC Forum von PCmasters oder im Computer Forum von COMPUTER BILD.