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  #1 (permalink)  
Alt 11.11.2007, 20:56
Moderator
 
Registriert seit: 26.04.2007
Beiträge: 1.883
Standard WLAN - Informationen, richtig einstellen und weitere Tipps

Wer arbeitet heute noch mit DSL-Modem? Einverstanden, wenn Telefonbuchse, Splitter und Modem recht nahe beieinander liegen, und die Cat5-Verkabelung vom Splitter zu einem PC von der Verlegung und der Länge kein großes Problem darstellt.

Durchgesetzt haben sich DSL Router mit integriertem DSL Modem und WLAN-Funktion als zentraler Punkt für Heimnetze, d.h. für den Betrieb mit mehr als einem PC. Das erspart eine Menge an Verkabelung. Für Vieltelefonierer bietet sich zusätzlich noch der Telefonanschluß im Router zum Telefonieren über das Internet an, am besten dann mit einer Flatrate für das deutsche Festnetz.

Wichtig: Da WLAN-Netze nie 100%ig sicher sein können, und immer ein Angriffziel für Hacker sind, sollte man WLAN nur verwenden, wenn man dies wirklich benötigt! Auf das Absichern des WLAN-Netzes wird später noch eingegangen.

Funkstandards:

WLAN-Router und WLAN-Adapter sollten heute mindestens den Funkstandard 802.11g mit der Bruttodatenrate von maximal 54 Mbit/s unterstützen. Unter optimalen Bedingungen liegt die erreichbare Netto-Datenrate allerdings nur wenig über der Hälfte dieser 54 Mbit/s.
Der etwas ältere Funkstandard 802.11b mit der Bruttodatenrate von maximal 12 Mbit/s (netto ca 6 Mbit/s) ist für schnelles DSL (16 Mbit/s) nicht mehr geeignet, und sollte dafür nicht mehr eingesetzt werden. Bei gemischtem Betrieb 802.11b+g bricht die Netto-Datenrate sogar bis auf 2 Mbit/s ein, deshab sollte man diesen tunlichst vermeiden.

Man darf allerdings nicht davon ausgehen, dass man immer die volle Speed von 802.11g, nämlich 54 Mbit/s, hat. Abhängig von den i.d.R. schwankenden Übertragungsbedingungen (Verbindungsqualität, Signalstärke), kann die Datenrate folgende Werte annehmen: 54 / 48 / 36 / 24 / 18 / 12 / 11 / 9 / 6 / 5,5 / 2 / 1 Mbit/s
Die Höhe der Übertragungsrate sollte man bei WLAN-Adapter immer auf 'Auto' setzen.

Hinweis: Ein USB 1.1-Anschluß arbeitet ebenfalls mit 12 Mbit/s und ist deshalb nur für WLAN-Adapter mit Funkstandard 802.11.b geeignet.

Frequenzen und Kanäle: (Siehe auch Wikipedia)

Gemäß dem Standard IEEE 802.11b bzw. 802.11g steht der WLAN-Anwendung eine Gesamtbandbreite von 60 MHz zur Verfügung. Ein einzelner WLAN-Kanal benötigt ein Frequenzband von 20 MHz Breite. Das bedeutet, dass lediglich 3 der 13 (Europa) Kanäle gleichzeitig ohne Einschränkungen, d.h. überlappungsfrei verwendet werden können. Diese drei Kanäle sind in Europa die Kanäle 1, 7 und 13. Der Mindestabstand für einen ungestörten Betrieb bei mehrerern WLAN-Netzen sind also 5 Kanäle.
Ferner ist zu berücksichtigen, dass die WLAN-Kanäle 9 und 10 nahezu identische Frequenzen wie haushaltsübliche Mikrowellenherde (2,455 GHz) aufweisen und dadurch zeitweilig ein vollständiger Verbindungszusammenbruch möglich ist.

Standort des Routers:

Das Funknetz hat die beste Leistung und Abdeckung, wenn der Router möglichst hoch und zentral plaziert wird, z.B. auf einem Regal. Die maximale Reichweite wird bei freier Sicht erreicht. Ein Ändern des Standortes kann erstaunliche Einflüsse auf die Funkverbindungen haben.

WLAN-Antennen und Reichweite:

Meist sind die WLAN-Router mit einer beweglichen Antenne ausgestattet. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Antennen eine sogenannte Rundstrahlcharakteristik haben. In Längsrichtung zur Antenne wird praktisch nichts abgestrahlt, sondern hauptsächlich senkrecht zum Antennenzylinder, und das in alle Richtungen. Das gilt auch für den WLAN-Client, d.h. für den PC. Die Antennen des Routers und des PCs sollten deshalb so ausgerichtet werden, dass sie parallel zueinander liegen, und die Senkrechte zu beiden Antennen auf einer Linie liegen. Liegen also WLAN-Router und PC in 2 Stockwerken direkt übereinander, dann werden beide Antennen waagrecht ausgerichtet.

Kann man die Antennen am Router bzw. am PC auswechseln, dann kann man die Reichweite deutlich verbessern durch längere Stabantennen oder gar Richtantennen.
Beispiele siehe: http://www.21byte.de/cat-11/Antennen_Indoor.html

Neuere WLAN-Router unterstützen den vorläufigen Funkstandard Draft-n, arbeiten mit mehreren Antennen, und erreichen i.d.R. eine größere Reichweite. Dazu müssen allerdings auch die am PC oder dem Notebook verwendeten WLAN-Adapter diesen Funkstandard unterstützen.

Mit Repeatern, als sogenannte Reichweitenverlängerer kann die Reichweite eines Funknetzes ebenfalls erhöht werden. Der Repeater wird dazu räumlich zwischen Router und PC plaziert. Der Repeater empfängt das Funksignal des Routers und sendet es, quasi verstärkt, wieder weiter. Dasselbe gilt auch in umgekehrter Richtung. Bei Einsatz eines Repeaters sinkt die Übertragungsrate auf die Hälfte.

Benachbarte WLAN-Netze:

Nachdem WLAN so beliebt ist, haben dies natürlich auch häufig die Nachbarn. Beim Kauf von WLAN-Routern sind die meisten Router auf die Kanäle 9 oder 11 voreingestellt.
Funken aber 2 oder mehrere WLAN-Router auf demselben Kanal oder auf sich überlappenden Kanälen, dann beeinflussen sich die Funknetze gegenseitig und es kann zu schlechten, d.h. niedrigen Datenraten oder gar zu Verbindungsabbrüchen kommen.
Es empfiehlt sich deshalb, erst einmal festzustellen, ob und auf welchen Kanälen benachbarte WLAN-Netze arbeiten.
Oft kann dies mit dem WLAN-Monitor bzw. dem Verbindungs-Tool, das dem WLAN-Adapter i.d.R. beiliegt, festgestellt werden.
Ein gutes Tool ist der kostenlose NetStumbler (http://www.netstumbler.com). Der Netstumbler zeigt u.a. die Funkkanäle und die Stärke der Funksignale des eigenen WLAn-Netzes und der WLAN-Netze in der näheren Umgebung an.
Man wählt also einen Funkkanal aus, der möglichst einen Abstand von 5 Kanälen von den verwendeten Kanälen der benachbarten Router hat. Ist das aufgrund der zu vielen verwendeten Kanäle nicht möglich, dann orientiert man sich an den stärksten Funksignalen.

Absichern des WLAN-Netzes:

Es geht hier darum, das eigene WLAN vor Angriffen von außen oder vor unerwünschten 'Mitsurfern' zu schützen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die nach Möglichkeit parallel verwendet werden sollten.
- Änderung des Zugangspasswortes zum Router, da von den Hersteller häufig ein Standartpasswort oder kein Passwort eingestellt ist.
- Änderung des vom Hersteller standardmäßig verwendeten Netzwerknamens (SSID=Service Set Identifier), z.B. FRITZ!Box Fon WLAN 7170.
- Unterdrückung des Netzwerknamens, mit dem das Funknetz eindeutig identifizieren werden kann. Dazu wird im Router der Broadcast-Modus ausgeschaltet. Mit Spezialkenntnissen oder mit geeigneten Netzwerk-Sniffer (z.B. Kismet) kann die SSID aber leicht ermittelt werden.
- Beschränkung des Zugangs:
a) Jeder WLAN-Adapter hat eine eindeutige MAC-Adresse (MAC=Media Access Control), die zur eindeutigen Identifikation des Geräts im Netzwerk dient. In einem Router kann man die MAC-Adressen festlegen ("MAC Address Filter"), die auf den Router zugreifen dürfen. Auch dies ist nicht ganz sicher, da man mit geeigneter Software die MAC-Adressen eines Netzwerkadapters manipulieren kann.
b) IP-Adress-Bereich festlegen und begrenzen. Die meisten Router verwenden die IP-Adressen von 192.168.0.0 bis 192.168.255.255. Die vom DHCP-Server zu vergebende Adressen können auf wenige IP-Adressen reduziert werden.
c) Deaktivierung des DHCP-Servers und Vergabe von statischen IP-Adressen.
- Verschlüsselung des Funkverkehrs (Siehe eigen Abschnitt)
- Verwendung von WLAN-Richtantennen, denn auch dies reduziert die möglichen Fremdzugriffe.

Verschlüsselung des Funkverkehrs:

Über die Routeroberfläche und die Einstellungen im PC können verschiedene Arten der Verschlüsselung festgelegt werden:
- WEP-Verschlüsselung (Wireless Equivalent Privacy): Diese inzwischen veraltete und für Hacker leicht knackbare Verschlüsselung sollte möglichst nicht mehr verwendet werden. Wenn wegen entsprechenden WLAN-Adaptern nicht vermeidbar, dann sollte zumindest WEP 128 mit einem nicht leicht zu erratendem Schlüssel Verwendung finden.
- WPA-PSK-Verschlüsselung (Wifi Protected Access - Pre-Shared Keys): Diese Verschlüsselung, manchmal auch WPA-Personal genannt, ist deutlich sicherer als WEP, kann inzwischen aber mittels Brute-Force-Methoden oder Wöterbuchattacken ebenfalls geknackt werden.
Diese Verschlüsselung kann in verschiedenen, untereinander nicht kompatiblen Arten auftreten. Man unterscheidet WPA-PSK mit TKIP (Temporal Key Integrity Protocol), und WPA-PSK mit AES (Advanced Encryption Standard).
- WPA2-PSK, das als Nachfolger von WPA betrachtet werden muß. Die Verschlüsselung erfolgt hier nach dem Advanced Encryption Standard (AES).

Hinweis: Ein WLAN-Router, der ausschließlich mit WPA2-PSK verschlüsselt, kann mit einem WLAN-Adapter, der nur WPA-PSK (TKIP) oder WPA-PSK (AES) unterstützt, selbst bei übereinstimmenden SSID und Passwort keine Verbindung aufnehmen. Es ist darauf zu achten, dass alle im Netzwerk verwendeten Geräte entweder mit mit WPA-PSK (TKIP) oder mit WPA2-PSK arbeiten.

Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass eine Verschlüsselung des Funkverkehrs die Übertragungsraten reduziert, bei WPA können das dann gerne ca 20% weniger sein.

Und wenn dann plötzlich nichts mehr geht?

Hier haben sich folgende Schritte bewährt:
- Den Router für ca 10 Sekunden vom Netz trennen, gegebenenfalls Netzstecker ziehen, und wieder hochfahren.
- Reparieren der WLAN-Verbindung am PC: Mit der rechten Maustaste auf das Symbol "Drahtlose Netzwerk- verbindung" rechts unter in der Taskleiste von Windows klicken und die Option "Reparieren" auswählen.
- Den WLAN-Router per Reset auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. In diesem 'Notfall' sind alle Einstellungen gelöscht und der Router muß komplett neu eingerichtet werden.
- Beim Router die jeweils neueste Firmware herunterladen und einspielen (=Firmware-Update).
- Bei den WLAN-Adaptern die neuesten Treiber herunterladen und installieren.

Eventuelle Hinweise und Ergänzungen werden gerne aufgenommen.

Jason

Geändert von Jason (19.11.2008 um 16:58 Uhr)
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  #2 (permalink)  
Alt 12.11.2007, 15:02
Moderator
 
Registriert seit: 26.04.2007
Beiträge: 1.883
Standard WPA2-Verschlüsselung unter Windows XP

Ergänzung:
Will man die WPA2-Verschlüsselung unter Windows XP nutzen, dann müssen dazu 2 Voraussetzungen erfüllt sein.
  1. Es muß das Service Pack 2 installiert sein. Ob das Service Pack 2 installiert ist, kann mit der Tastenkombination [Windows-Logo] + [Pause] abgefragt werden. Sollte das Service Pack 2 noch nicht installiert sein, kann es über die über die Windowsupdate-Seite http://update.microsoft.com/microsoftupdate/ heruntergeladen werden.
  2. Zusätzlich muss das WPA2-Update für Windows XP installiert sein. Dieses Update wird leider nicht über die automatische Update-Funktion von Windows eingespielt, so dass es manuell installiert werden muss.
    Download des WPA2-Update unter http://www.microsoft.com/downloads/d...DisplayLang=de
Bei älteren Windows Versionen ist sehr wahrscheinlich nur die WPA-Verschlüsselung möglich.
Jason
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  #3 (permalink)  
Alt 04.12.2007, 23:36
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 04.12.2007
Beiträge: 2
Standard WLAN-Antennen und Reichweite: Update

Die von Jason erwähnten neueren Router nach dem vorläufigen Standard 802.11n sind für alle geplagten WLAN-Akrobaten, die über Stockwerke und flache Winkel (wegen weit auseinanderliegender Clients) mehr oder minder verzweifelt versuchen, jedem Client vernünftige Performance zu bieten einen echten Seitenblick wert.

Nach Umstellung auf Clever Kabel 25 (KabelBW) habe ich bei uns einen Rundumschlag gestartet. 1 802.11n-Router und 3 dazu passende PCI-Karten für die PCs für ca. 290€ angeschafft. Nach Installation, Firmware- und Treiberupdate habe ich nun zwischen 180-260 MBits in den exponierten Lagen und 300 MBits auf dem Stockwerk, wo der Router plaziert ist.

Sohn spielt WoW und skypt dabei, Tochter chattet und ich kann immer noch vernünftig surfen und downloaden. Mittlerweile ist meine Frau noch mit nem Laptop dabei und alles tut! Endlich sind alle happy.

Ich hab den Netgear WNR854T mit entsprechenden PCI-Karten, kann und will also leider andere Fabrikate nicht beurteilen.

Mein Tipp: Wenns echt nervt (Abbrüche etc.) mal über 802.11n nachdenken.

Gruß an alle, Peter
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  #4 (permalink)  
Alt 09.12.2007, 15:26
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 14.11.2007
Ort: Bithausen
Beiträge: 178
Standard WLAN-Tuning

* Channel Bonding
* Nitro / Frame Bursting / Packet Aggregation / Packet Bursting

http://www.elektronik-kompendium.de/...et/1102061.htm
__________________
Die letzte "Wahrheit" liegt weder in Bits noch Bytes sondern in SLAM! TV und Thrust SSC Yeahhhh !!! Die Mehrheit behauptete voreilig: Mit einem Landfahrzeug auf Rädern lässt sich die Schallmauer nicht durchbrechen...Hier die ganze Story...
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  #5 (permalink)  
Alt 08.02.2008, 15:32
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2008
Beiträge: 4
Standard W-LAN-Tuning - aber wie?!

Soeben habe ich einen Eintrag in die DSL-Anbieter-Liste vorgenommen und so für die Geschwindigkeit von KabelDeutschland geworben. Angemerkt habe ich, dass die von KabelDeutschland versprochenen 20 MBit/s nur mit LAN-Kabel erreicht werden und die Leistung im W-LAN-Betrieb auf ca. 6 bis 7,5 MBit/s absinkt.

Nachdem mein Eintrag umgesetzt wurde, hat mir Moderator JASON mitgeteilt, dass auch im W-LAN-Betrieb eine Leistungssteigerung möglich ist.

Leider verstehe ich nur wenig (fast nix) von der Einstellung des Wireless-Netzwerkes und seines Tunings.

Vielleicht hat jemand eine Art Bearbeitungsliste für mich parat, die mir das Tuning einfach erläutert sowie die Einstellungen, die ich vornehmen oder ändern muss, beschreibt.

Hier meine Hardware:
W-LAN-Adapter: Atheros AR5005G
W-LAN-Router: dlink DI-524

Eins noch...
Habe ich richtig verstanden, dass die Antenne am W-LAN-Router in eine senkrechte Stellung gebracht werden soll, wenn sich das Notebook auf derselben Etage befindet?
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  #6 (permalink)  
Alt 08.02.2008, 18:13
Moderator
 
Registriert seit: 26.04.2007
Beiträge: 1.883
Standard

Das 'Tuning' bei WLAN besteht im Wesentlichen darin, dass eine optimale Einstellung gefunden wird. Wie in dem Beitrag beschrieben, mußt Du die Einstellungen durch Tests versuchen zu variieren und zu verbessern.
- Standort des Routers
- Entfernung des PCs (=Clients) zu Router (Türen, Wände)
- Eingestellter Funkkanal (einfach mal andere Kanäle testen, z.B. 1, 6 oder 7, 13)
- Stellung der Antennen (senkrecht, wenn auf gleichem Stockwerk)
- Im Router nicht Funkstandard g++ oder b+g einstellen, sonder nur g
- Datenrate des WLAN-Adapters steht auf 'Auto'?
- Welche Geschwindigkeit wird angezeigt? (mit Maus über das WLAN-Icon oder das WLAN-Utility-Icon rechts unten in der Taskleiste gehen)
- Sendeleistung des Routers und des WLAN-Adapters steht auf 100% ?
- Zum Testen der Geschwindigkeit mal die Verschlüsselung ganz abschalten. Eventuell von WPA/WPA2 auf WEP 128 ändern.
- Firmware des Routers und des WLAN-Adapters auf dem letzten Stand?
- Antenne am Router fest oder durch andere externe Antenne ersetzbar?
- Wenn die Entferrnung zwischen PC und Router groß, dann eventuell einen WLAN-Adapter mit guter Leistung und Richtantenne verwenden.

Durch geeignete Maßnahmen solltest Du auf eine Geschwindigkeit von guten 12 - 14 Mbit/s kommen.

Es gibt viel zu tun, ich wünsche Dir viel Erfolg.
Jason
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  #7 (permalink)  
Alt 08.02.2008, 21:46
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2008
Beiträge: 4
Standard W-LAN-Tuning - aber wie?!

Vielen, vielen Dank für die schnelle Rückmeldung!

Ich habe die einzelnen angesprochenen Punkte versucht abzuarbeiten. Eine Verbessung der Leistung hat sich leider nicht eingestellt.

Das Problem scheint aber nach Durchsicht meiner Hardwaredaten und dem Forums-Eintrag von JASON
Zitat:
WLAN-Router und WLAN-Adapter sollten heute mindestens den Funkstandard 802.11g mit der Bruttodatenrate von maximal 54 Mbit/s unterstützen. Unter optimalen Bedingungen liegt die erreichbare Netto-Datenrate allerdings nur wenig über der Hälfte dieser 54 Mbit/s.
Der etwas ältere Funkstandard 802.11b mit der Bruttodatenrate von maximal 12 Mbit/s (netto ca 6 Mbit/s) ist für schnelles DSL (16 Mbit/s) nicht mehr geeignet,...
schon gefunden. Der Wireless-Adapter in meinem Notebook erfüllt offensichtlich nicht den Funkstandart 802.11g. Scheinbar hat der Hersteller Atheros hier zwei Eisen im Feuer (Beide nennen sich AG5005G, wobei eins neben 802.11b auch den 802.11g-Standart erfüllt, das andere ist wohl aber etwas älter und erfüllt nur den Standart 802.11b.)

Von daher werde ich wohl mit 6 bis 7,5 MBit/s im W-LAN-Betrieb leben müssen.

Naja, sollte ich mal nen Hammer-Download zünden müssen, wird eben ein LAN-Kabel angestöpselt ODER ich muss mir nen Wireless-USB-Adapter zulegen, der den 802.11g-Standart erfüllt.

Sollte es natürlich eine Möglichkeit geben, meinem Wireless-Adapter doch den 802.11g-Standart rauszukitzeln, bin ich für Ideen sehr dankbar.
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  #8 (permalink)  
Alt 08.02.2008, 22:36
Moderator
 
Registriert seit: 26.04.2007
Beiträge: 1.883
Standard

Ich will Dich nicht unbedingt dazu überreden, einen neuen Treiber zu installieren, aber ich lese nur, dass der W-LAN-Adapter Atheros AR5005G 802.11b und 802.11g können sollte.
Eventuell hast Du ein Packard Bell Notebook, und dieser Treiber könnte passen: http://support.packardbell.com/it/it...atform_k2s_dc2

Gemäß http://www.atheros.com/pt/bulletins/AR5005GBulletin.pdf gibt es die WLAN-Karte sowohl als Cardbus Card, als auch als (intergierte) Mini PCI Card.
Jason
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  #9 (permalink)  
Alt 09.02.2008, 19:19
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2008
Beiträge: 4
Standard

Nee, ich hab ein Notebook von acer. Genauer das 9303 WSMi.

Auf der Seite von acer habe ich schon nach nen neuen Treiber gesucht. Fündig in ich leider nicht geworden.

JASON, hast du denn eventuell nen Link für mich parat?

Ich habe gestern noch unter folgender Adresse aktuellere Treiber für Atheros AR5005G gefunden.

http://minipci.biz/support.html

Hier gibt es ne Version 5.0.0.107, zu der man schreibt, sie würde auch mit anderen als den dort genannten W-LAN-Cards funktionieren.

Die aktuell installierte Version auf meinem Notebook ist 4.0.0.14001.

Mir liegt es natürlich fern, zu experimentieren und alles soweit zu treiben, dass viell. gar nix mehr geht...
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  #10 (permalink)  
Alt 09.02.2008, 19:52
Moderator
 
Registriert seit: 26.04.2007
Beiträge: 1.883
Standard

Einen neuen Treiber zu installieren ist normalerweise nicht so tragisch. Wenn man sich auskennt, kann man ihn gegebenenfalls auch wieder zurücksetzen.

Nachdem Du aber heute bis 7,5 Mbit/s erreichst, würde ich es dabei belassen. Ist doch ausreichend.
"Never change a running system!"
Jason
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