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Was ist mein Router?

Countrygirl schreibt am 11.03.2008 10:40 Uhr:
Hallo,

ich habe seit ca. 3 Monaten Maxxonair DSL. Von einem Bekannten haben wir einen Router bekommen (FritzBox). Mein Vater hat jetzt endlich ein Netzwerkkabel durch das ganze Haus gelegt.

Ich gehe jetzt mit dem Netzwerkkabel ins Netz. Funktioniert perfekt.
Bei einigen Programmen muss man aber Ports freigeben, die beim Router eingestellt werden.

Was ist jetzt mein Router? Früher war es die Fritzbox und nun?

Wo kann ich jetzt Ports einstellen?


Vielen Dank im Voraus
NiceGuy schreibt am 11.03.2008 10:57 Uhr:
:confused:

Hi erstmal :D

Du sagtest, Dein Vater habe Netzwerkkabel gelegt...
Das er auch einen anderen Router verbaut hat lese ich in Deinem Beitrag nicht...

Habt Ihr denn auch einen anderen Router bekommen? Falls nicht - ist es sicherlich immer noch die FritzBox :D

Und wenn Du Dir ganz sicher sein willst:
Gehe zum Router - vorne drauf steht i.d.R. schon mal der Typ (FritzBox, Speedport etc..)
Und auf der Rückseite sollte dann die genaue Modellbezeichnung stehen...
Colti schreibt am 11.03.2008 11:16 Uhr:
Zitat von Countrygirl:
Hallo,

ich habe seit ca. 3 Monaten Maxxonair DSL. Von einem Bekannten haben wir einen Router bekommen (FritzBox). Mein Vater hat jetzt endlich ein Netzwerkkabel durch das ganze Haus gelegt.

Ich gehe jetzt mit dem Netzwerkkabel ins Netz. Funktioniert perfekt.
Bei einigen Programmen muss man aber Ports freigeben, die beim Router eingestellt werden.

Was ist jetzt mein Router? Früher war es die Fritzbox und nun?

Wo kann ich jetzt Ports einstellen?


Vielen Dank im Voraus

Hallo auch,

um es übersichtlicher zu machen, bitte alle geräte und deren reihenfolge von der telefondose an bis zu den pcs hier auflisten. zum verlegten kabel: wie lang ist es, welcher art ist es, sind irgendwelche anschlussdosen angeschlossen, oder ist es nur eine "wilde freilandverlegung" ?

mfg markus
Leipziger schreibt am 11.03.2008 18:43 Uhr:
Hallo auch von mir,

bei Maxx wird immer für das reine DSL ein Linksys-Router (WRT54G) mitgeliefert. Ich glaube bei den Paketen mit Telefon wir nur eine Fritzbox geliefert, ist ja auch der Router und dann noch das Voip drin.

Wenn der Linksys noch die Internet-Verbindung (PPPoE) herstellt, so mußt du in jedem Fall dort die Ports freigeben.

Wenn du die Fritzbox direkt mit dem LAN-Kabel an das Maxx-Modem angeschlossen hast dann ist die Fritzbox auch der Router und du must hier die Ports freigeben.

Gruß
Leipziger
Countrygirl schreibt am 12.03.2008 19:51 Uhr:
OK, wir wohnen in einem Haus mit 2 Etagen. In der oberen Etage ist die AVM FritzBox Fon WLAN 7170. Es hängt an der Wand und daneben ist das Empfangsgerät (wenn es überhaupt so heißt. Es ist das Ding, wo die Lichter anzeigen, wie stark das Signal ist). Dann kommt das Netzwerkkabel (7-10m lang) irgendwie durch die Decke, an irgendwelchen Wänden vorbei und zu mir ins Zimmer an den Laptop. So funktioniert das. Das Internet läuft.

Dann gibt es aber noch diesen (wie sagt man eigentlich dazu? :D) Stöpsel (dieses kleine Teil, was aussieht wie ein Stick). Wenn ich nur dieses Ding anstecke, funktioniert das Internet. Aber wenn ich viel mache, also Download, im Internet serven, bricht die Verbindung ab. Es zeigt zwar noch die Verbindung an, aber es werden keine Seiten aufgebaut.

Um das zu umgehen, habe wir das Netzwerkkabel gelegt. (Funktioniert auch, wenn der Stöpsel nicht angeschlossen ist). Wenn ich dann im Netz bin und gleichzeitig etwas mache, geht es auch nicht mehr.

Ich würde das, dass ich keine Linksys-Router habe, da ja FritzBox auf der Anlage steht. Aber es gibt gar keine Software oder Programm auf meinem Laptop, wo ich Ports einstellen kann.
Als ich den Stöpsel angeschlossen hatte, bin ich auf die Webseite von FritzBox gegangen und habe die Ports eingstellt.

Aber jetzt, keine Ahnung. Mmh... Ideen?
Leipziger schreibt am 12.03.2008 20:14 Uhr:
Ok, du hast also nur eine Fritzbox und die ist auch dein Router.

Zuerst hast du also den Stöpsel :D (ich würde sagen WLAN-Stick aber Stöpsel klingt nett) verwendet und jetzt gehst du über das LAN-Kabel.
Du solltest aber genauso auf die Webseite (Konfigurationsseite) der Fritzbox kommen wie vorher.

Ich verstehe noch nicht wo das Problem ist ?

Maxx ist nicht gerade bekannt für eine stabile Verbindung und Bandbreite.

Nochmal nachgefragt. Das lange Kabel steckt das in dem Ufo :D (Modem) oder in der Fritzbox ?
Im letzten Fall ist die Fritzbox auch mit einem Kabel ans Ufo angeschlossen.
Countrygirl schreibt am 12.03.2008 21:11 Uhr:
Bin jetzt nicht ganz sicher, ob ich das begriffen habe. Kann es sein, dass der Stöpsel und das Netzwerkkabel eigentlich die gleiche Funktion (Verbindung) herstellen? :o

Ich dachte, dass diese Seite sich nur auf den Stöpsel bezieht. Egal... Ich habe die Ports neu auf der Seite eingestellt, mit meiner aktuellen IP-Adresse.

Mein Programm funktioniert aber immer noch nicht.
Muss man beim Kabel was beachten, damit es prima klappt. Wie gesagt, alleine mit dem Stöpsel funktioniert es ja auch. Es muss also irgendwas mit dem Kabel sein.
Wolfhart schreibt am 12.03.2008 22:09 Uhr:
Hallo,

das klingt ja ziemlich lustig hier, von wegen Stöpsel…

Welche Ports sollen denn zu welchem Zweck „frei geschaltet“ werden? Wie viele PC´s hängen denn an der Fritz Box? Und sollen die Ports nur für einen oder alle PC´s „frei geschaltet“ werden?

Grundsätzlich gilt:
Zum Schutz der anderen Nutzer die evtl. auch noch an der Fritz Box hängen, schaltet man in aller Regel nicht irgendwelche Ports frei, sondern richtet eine Portweiterleitung ein. Das bedeutet, eingehende Anfragen auf dem frei geschalteten Port werden an die in der Fritz Box hinterlegte IP Adresse des entsprechenden PC weiter geleitet.

Hierzu ist es erst einmal erforderlich dem betroffenen PC eine feste IP Adresse zu verpassen. Wenn es zuvor mit dem W-Lan Stick geklappt hat, dann liegt das vermutlich daran, dass dieser eine andere IP Adresse hat als die im PC installierte Netzwerkkarte.

Man kann die Ports natürlich auch generell und für alle angeschlossenen Nutzer frei schalten – man sollte sich aber auch über die Risiken bewusst sein.

Eine Neuinstallation ist immer zeitraubend und meistens mit viel Ärger (Datenverlust) verbunden.:rolleyes:

Gruß, Wolfhart

PS: um Deine Frage zu beantworten, der W-Lan Stick und das Kabel haben im Grunde die gleiche Aufgabe. Der Stick stellt die Verbindung per Funk her (was wegen der Entfernung offensichtlich zu Schwierigkeiten führt), während das Kabel eine direkte Verbindung ist und somit - falls möglich - immer vorzuziehen ist.
Leipziger schreibt am 12.03.2008 22:31 Uhr:
Ich vermute mal, das du noch etwas jünger bist @Countrygirl. :confused:
(wegen der Stöpsel... :D)

Am Kabel liegt es aber nicht, denn sonst würde überhaupt nichts gehen.

Du mußt was bei den Einstellungen in der Fritzbox übersehen haben.
Hier kannst du nur nochmal nachsehen ob die Porteinstellungen die du gemacht hast auch für's LAN (ist fürs Kabel gemeint) gelten.

Findest du nichts, so mußt du schon genauer sagen was du für dein Programm brauchst und was du in der Fritzbox in welchem Menü eingestellt hast.

Ich kann mich auch nur den Aussagen von @Wolfhart anschließen, mit Portfreigaben sollte man sehr vorsichtig sein !!!

Ich selber habe keine Fritzbox aber hier gibt es sicher noch andere User die die Fritzbox genauer kennen und dir helfen können.
Countrygirl schreibt am 13.03.2008 09:09 Uhr:
So jung bin ich nun auch nicht mehr. Ich bin 20. Wir (meine Freunde und zu Hause) sagen nur immer Stöpsel dazu. ;)

Bei www.wieistmeineip.de zeigt es am Anfang die IP Adresse an. Die setze ich dann bei http://fritz.box unter Einstellungen --> Internet --> Port ein. Dann kann man dort auswählen, für welches Programm die Ports sein sollen. In meinem Programm stehen die selben Ports. Also eigentlich müsste es funktionieren.

Bei dem Stöpsel ;) (WLAN-Stick) habe ich es auch so gemacht. Da ging's auch.
Wolfhart schreibt am 13.03.2008 13:22 Uhr:
Kleine Ergänzung noch zu meinem letzten Beitrag:

Es gibt globale IP Adressen, die (meistens dynamisch) vom Provider zugewiesen werden. Das ist die IP, mit der ich im Internet „sichtbar“ bin und die auch von dieser Website angezeigt wird. Für Portweiterleitungen ist so eine IP relativ unerheblich.

Dann gibt es noch die lokalen IP Adressen, z.B. vom W-Lan Stick, z.B. von der Netzwerkkarte usw. Das sind die für Portweiterleitungen in erster Linie wichtigen IP Adressen.

Kleiner Tipp: „Start / Ausführen“ klicken, „CMD“ und Enter klicken, in das offene schwarze Eingabefenster folgenden Befehl eingeben: ipconfig /all, Enter drücken – und schon werden alle angeschlossenen Netzwerkadapter mit aktueller IP Adresse angezeigt.

Gruß, Wolfhart

PS: ich habe bislang noch keine Fritz Box konfiguriert, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass die grundliegend anders ist als andere Router.
Leipziger schreibt am 13.03.2008 18:39 Uhr:
Hallo @Countrygirl,

du hast folgendes geschrieben.
Zitat von Countrygirl:

Bei www.wieistmeineip.de zeigt es am Anfang die IP Adresse an. Die setze ich dann bei http://fritz.box unter Einstellungen --> Internet --> Port ein. Dann kann man dort auswählen, für welches Programm die Ports sein sollen. In meinem Programm stehen die selben Ports. Also eigentlich müsste es funktionieren.

Damit trägst Du deine öffentliche Adresse ein und das ist das Problem.
Im Router muß du aber deine interne IP-Adresse nehmen. (z.B. 192.168.178.3 aus dem Link) Wenn du deine IP vom DHCP der Fritzbox automatisch bekommst, so kann es passieren das du die IP immer wieder ändern must. Da ist sicher eine statische IP besser.

Link: http://www.avm.de/de/News/artikel/newsletter/tipp_ports_freigeben.html

So kommt dann die öffentliche IP zu deiner privaten IP. Die öffentliche IP bekommt die Fritzbox auch automatisch vom Provider.
Countrygirl schreibt am 13.03.2008 21:49 Uhr:
Ich danke euch ganz doll. Hat geklappt. Den Unterschied zwischen den IPs wusste ich nicht. Und über ipconfig /all habe ich auch alles gefunden. Danke, danke. Mein Programm funktioniert jetzt auch mit dem Netzwerkkabel :)
Leipziger schreibt am 13.03.2008 21:58 Uhr:
Ende gut alles gut.

War schon lustig mit deinen Stöpseln.. :D:D:D

Na dann weiterhin viel Spaß im Web.

Gruß
Leipziger